Freitag, 15. Februar 2013

Kritiker zum Schweigen bringen? So gehts aber nicht.

Am 01.02.2013 wurde auf klabautercast.de ein Podcast mit dem Titel Folge 107: Aufstellungsversammlung für die Bundestagswahl 2013 in Berlin veröffentlicht. 

Dieser Podcast hat bei den verschiedensten Menschen aus dem LV Berlin zu massiver Kritik geführt, in deren Folge ein Kritik-Pad eröffnet wurde.
Ursula Bub-Hielscher aka @alusruh twitterte einige Kritikpunkte, woraufhin Martin Haase ihr vorschlug, mit ihr einen Podcast über die Kritik zum Klabautercast 107 aufzunehmen. 

Nach drei Stunden Vorbesprechung zum Podcast stellten Ursula und Martin fest, dass Martins Doppelrolle Moderator/Diskutant sehr schwierig war. Sie hatten die Idee, auch Heiko Herberg hinzuzuziehen. Auch Ursula wünschte sich eine Unterstützung und bat Christiane Schinkel mitzumachen. Für die Moderation fragten sie Gerhard Anger an.
So fanden sich also gestern, am 14.02.2013, Martin Haase, Heiko Herberg, Ursula Bub-Hielscher, Gerhard Anger und Christiane Schinkel zu einem zweiten Versuch bei Maha ein, um die Kritik zum Klabautercast 107 zu besprechen.
Ursula und Christiane brachten dazu den ausgedruckten Text des Pads mit und bezogen sich in der Diskussion auf die von den Kritiker*innen zusammen getragenen Punkte.

Nach Aufnahme des Podcasts äußerte Heiko Herberg den Wunsch, eine Passage herauszuschneiden. Dem stimmten alle Anwesenden zu. 

Eben kam nun das Aus für die Veröffentlichung, auch für eine geschnittene Version: Heiko Herberg zog seine Zusage zur Veröffentlichung generell zurück. 

Wir halten es deshalb für sinnvoll, die Kritik aus dem Pad kommentarlos zu veröffentlichen.

Ursula Bub-Hielscher
Christiane Schinkel


Originaltext aus dem Pad, zusammengestellt von ca. 10 Piraten im LV Berlin

Ursula Bub-Hilscher wird mit Martin Haase zusammen einen Nachfolge-Podcast zu dem Kandidat*innen-Klabauter-Podcast machen.

Hier könnt Ihr Eure Kritik-Punkte und Ideen reinschreiben, was Ihr an dem Kandidat*innen-Podcast problematisch fandet oder Euch anders gewünscht hättet. Dann kann Ursula diese Punkte in dem Podcast einbringen.

Allgemeines:

Allein wegen der Auswahl seines Gesprächspartners in der Folge muss man an MaHas Neutralität zweifeln. Heiko, der gar nicht objektiv beurteilen können KANN, wird gefragt, was er von allen hält. Das zeugt nicht von Menschenkenntnis und diskreditiert den gesamten Podcast als billige Meinungsmache. Hätte man den so stehen gelassen und nicht darauf aufmerksam gemacht, wie schlecht dieser Podcast ist, hätten die Äußerungen von MaHa und besonders Heiko, Kandidaturen, die aussichtsreich waren, in der Luft zerreißen können.

* Martin Haase kritisiert Kandidat*innen und tut öffentlich seine persönliche subjektive Meinung kund, obwohl er auf der AVB13 vorhat, als Versammlungsleitung zu kandidieren, ist da seine Neutralität den Kandidat*innen gegenüber noch gegeben?

* Es ist generell kritisch, wenn Pirat*innen Kandidat*innen besprechen/bewerten/beurteilen, die irgendein Amt oder eine Funktion in der Partei haben, wie zB Heiko Herberg als Parlamentarischer GF. Dieses Amt/diese Funktion verleiht ihnen eine Lautsprecherfunktion, welche bei so einem Podcast in gewisser Weise missbraucht wird. Noch dazu auf dem Klabautercast, der sich bisher immer genau dieses Mittels in Aufstellungen enthalten hat. Stattdessen hatte MaHa für Bayern sogar alle Kandidat*innen persönlich interviewed. Wenn ihm das hier zu viel Aufwand war, hätte er auch keinen Podcast zum Thema aufnehmen müssen.

* Martin Haase und Heiko Herberg kritisieren Kandidat*innen zu viel bzw. gehen nur auf Dinge ein, die ihnen nicht passen, anstatt fair und bei allen gleichberechtigt die Vorzüge von Kandidat*innen rauszustellen. Offensichtlich gab es 4 Favorit*innen: Laura Dornheim, Jan Hemme, Ulrike Pohl und Miriam Seyffarth. An allen anderen wurde kein gutes Haar gelassen. Das ist Beeinflussung. Kann man machen, aber dann sollte man es auch offen sagen. Und vor allem die Rahmenbedingungen klären. Heiko hätte auch offen sagen müssen, dass er Mareike gerade kündigt oder die Klappe zu Mareike und Acid halten müssen. Er ist noch immer beider Arbeitgeber.

* Hier fallen vor allem auch die Pausen auf. 
Wenn Maha und Heiko Herberg Kandidat*innen vorstellen, nennen sie den Namen, und wenn dann eine lange Pause folgt, sagt das mehr als viele Worte.  Ein manipulatives No-Go. Auch wenn es nur die Auswirkung von unzureichender Vorbereitung ist, da sie offensichtlich einfach erstmal kurz Zeit brauchen, um sich das Bewerberprofil durchzulesen.

* Martin Haase und Heiko Herberg tun so, als würden sie objektiv die Kandidat*innen bewerten, stattdessen geben sie eine sehr subjektive Meinung wieder und reden über Dinge, die ihnen persönlich an Kandidat*innen nicht passen, dieser Fakt (ihre Subjektivität) wird aber zu wenig deutlich. Die angewandte Subjektivität wird im Intro als solche benannt. Die Frage ist allerdings grundsätzlich, wieweit es überhaupt hilfreich sein kann, subjektive Meinungen, die in vielen Fällen auf Uninformiertheit aus beschränkten Filterbubbles zurückzuführen ist, der Öffentlichkeit als Werkzeug für Wahlentscheidungen zur Verfügung zu stellen. Erschwerend simulieren sie Objektivität, indem sie so tun, eine Prognose abgeben zu wollen ("Sehe ich in der Spitzengruppe." "Wird wahrscheinlich das Quorum nicht schaffen." usw.). Stattdessen geben sie ihre subjektiven Gründe an, ihre Einschätzungen, warum wer unbedingt vorn , hinten oder nicht auf die Liste muss.

*Die Orakelei von Maha und Heiko Herberg um die mögliche Platzierung auf der Liste ist mehr als manipulativ. Sie hat keinerlei anderen Nutzen, als die Kandidat*innen Kraft ihrer Stimme in Schubladen zu stecken
Hiermit verlassen sie ihren Ansatz, ihre Meinung über Kandidaten kundzutun, denn das Spekulieren über Listenplatzpositionen ist eher ein Fall fürs Wettbüro als das Abbilden von "Meinung". Höchst unseriös.

* Insbesondere bei dem Standing und der Reichweite von Maha und Heiko sollten sie sich ihrer Wirkung bewusst sein, wenn sie ihre persönliche Meinung zu Kandidat*innen kund tun. Eine recht vehemente Kritik an Kandidat*innen, die vielleicht nicht mal besonders gut  nicht gut fundiert ist, kann große und weitreichende Effekte haben.

* Es wird auch nicht deutlich, nach was für Kriterien Maha und Heiko die Kandidat*innen bewerten. Und die Kriterien, die sie scheinbar anwenden, kann man auch kritisch in Frage stellen. Manchmal wirkt es auch so, als würden bei manchen Kandidat*innen bestimmte Kriterien wichtig sein (hat sich früh zu einer Kandidatur entschieden, hat noch nicht alle Fragen beantwortet, hat nicht so viele Unterstützer*innen... etc.) welche bei anderen Kandidat*innen egal zu sein scheinen. D.h. es gelten nicht bei alle die gleichen Kriterien.

* Die Kritik von Maha und Heiko klingt manchmal nach "Es ist zu heiß, es ist zu kalt": Manche Kandidat*innen seien ungeeignet, weil sie nur ein Thema haben, andere, weil sie kein Thema haben oder zu viele Themen. Manche seien ungeeignet, weil sie Aktivisten sind. Manche, weil sie sich in der Partei bekannt gemacht und tolle Dinge getan haben (denn dann würden sie ja an anderer Stelle fehlen), andere hätten zu wenig gemacht.

* Das Kriterium "hat bereits angeeckt" bzw. "Ist nicht ganz unumstritten" wirkt ziemllich random eingesetzt. Bei Laura Dornheim fällt Maha nicht ein, warum sie überhaupt umstritten sein sollte, dabei könnten leicht Themen wie "Frauenquote" oder "Karrierismus" genannt werden (zumindest für einige ist das relevant), bei anderen Kandidat*innen wirkt das Kriterium viel zu schnell bei der Hand und auch nicht nachvollziehbar. Bsp.: Lena Rohrbach und Andreas Pittrich werden als "umstritten" dargestellt, weil sie ein Positionspapier auf der letzten LMV eingereicht haben, das zwar angenommen, aber nur knapp angenommen wurde. Beide haben aber extrem viel Programmarbeit gemacht, von der dieses Positionspapier nur einen sehr sehr kleiner Teil ausmacht, alle (!) anderen inhaltlichen Anträge wurden aber immer mit sehr großer Mehrheit angenommen und stehen jetzt im Landes- und Bundesgrundsatzprogramm. Statt die 95% darzustellen, die unumstritten sind, werden nur die 5% "umstrittene" (= nur knapp angenommene) Programmarbeit erwähnt.

* Es wird zu wenig deutlich, dass Heiko und Maha sehr subjektiv bewerten und nur EINE Perspektive darstellen, Kandidat*innen, die den beiden vielleicht gar nicht bekannt sind (und deswegen eine negative Bewertung bekommen) sind im Landesverband bekannter, als die beiden denken

* Maha und Heiko bewerten die Kandidat*innen sehr aus einer Bedenkenträger-Perspektive, es klingt so, als wollten sie stromlinienförmige Kandidat*innen, und keine, die Ecken und Kanten haben, die interessant sind, was eigenes mitbringen und für unsere Andersartigkeit und unseren Mut zum Anderssein stehen

* Maha und Heiko Herberg konstruieren Zusammenhänge aus ihrer Kritik, die unnachvollziehbar sind und so auf eine destruktive Weise manipulativ wirken

Im Konkreten (Beispiele):


* Bei der Bewertung werden von Heiko Herberg stigmatisierende Vorurteils-Stereotype verwendet, die dem Verständnis des Menschenbilds der Piraten widersprechen. Menschen auf diese Weise vorzustellen, führt dazu, dass eben diese Aspekte, die wir überwinden wollen, ausgerechnet von einem MdA/FraktionsGF wieder zurück in den Fokus geholt werden. 

Beispiele
zu Anisa: "... Mutter mit Kindern" (Bei männlichen Kandidaten wie zB Jan Hemme ist das keine Erwähnung wert)
zu Ulrike: "sie sitzt ja im Rollstuhl, kennt sich also aus." 
zu Fabricio: "Darf der überhaupt sich aufstellen?" (Nimmt ohne Kenntnis der Umstände an, dass Fabricio als "Ausländer" nicht kandidieren darf, die weitere Deutung, die dahinter steckt, ist auch, dass der Mann möglicherweise gar nicht weiß, dass er nicht kandidieren darf, der Interpretationsraum der hier aufgemacht wird, ist riesig, und in jedem Fall sehr ungünstig für den Kandidaten)
zu Mareike: "..Aktivistin", "..als Abgeordneter kann man nicht einfach mal so ein paar Tage für Flüchtlinge auf dem Pariser Platz demonstrieren" -> Bloß weil Heiko die Rolle als MdA als Beamter versteht, heißt das nicht, dass wir/die Bürger*innen nicht vielleicht auch Interesse an einigen aktivistischen MdBs haben. Olli, Fabio, Alex M und Simon haben in der gleichen Zeit übrigens sehr viel Zeit auf dem Pariser Platz verbracht und zwar explizit in ihrer Rolle als MdAs.

Urbach: Ich finde er hat wenig Chancen, weil er auch umstritten ist
Carridwen: Sie ist angeeckt...Das zeigt auch, dass sie ein Kampagnenmensch ist... und nicht für den BT geeignet
Enno: Der war schon überall...Wer weiß, was man da so finden könnte
Nene: Sie ist bisher noch nicht durch krude Thesen aufgefallen...(nicht aufgefallen durch nicht existente Zusammenhänge??) Sie hat ihr Studium noch nicht komplett abgeschlossen... das ist immer ein bisschen doof... das ist ein Problem, dass sie nicht so bekannt ist, die Frage ist, ob sie Platz1 vom Bekanntheitsgrad erfüllt... (obwohl er vorher erwähnt hat, dass sie die meisten Unterstützer hat)
Jens Kuhlemann: ist nicht so unmittelbar präsent in der Partei... ist an der Uni... könnte sich überlegen, ob er nicht lieber Referent werden möchte"War nicht in der Crew" stimmt definitiv nicht,
Lür: Er will Ziele unterbringen.. ich glaube das ist jemand der daran kaputt gehen wird. 
Fabricio: Präsentieren... das kann er auch nicht gut, das war mir 2011 schon aufgefallen... ja, er wird definitiv an der 50% Hürde scheitern...
Michael Melter: ist ein Wohlfühlmensch... er ist gut vernetzt, macht Social Engineering  Dies geht es schon an die Grenze der Verleumndung!! (http://de.wikipedia.org/wiki/Social_Engineering_(Sicherheit))
acid: Was will er denn im Bundestag, das was er macht, dafür braucht er doch nicht in den Bundestag
Lena Rohrbach: "...Lena ist auch leicht zu stressen..." - (allgemeine Aussage, die auf eine Situation 2010 zurückzuführen ist, wo Lena öffentlich massiv und unter der Gürtellinie angegriffen und fertiggemacht wurde. Ihre emotionale Reaktion auf die damalige Situation wird ihr jetzt als allgemeines Manko ausgelegt.)

* Heiko kritisiert Carridwen, obwohl er ihr Arbeitgeber ist. Und ihr gerade kündigt. Aber auch von Acid und Stephan ist Heiko in gewissem,Maße der Arbeitgeber, diese beiden sind "nur" Angestellte der ganzen Fraktion.

* Maha und Heiko wirken an manchen Stellen nicht ausreichend gut (korrigiere bei Heiko Herberg auf: gar nicht) auf die Kandidat*innen vorbereitet, es gibt welche, die durch viele Crews ziehen oder im Landesverband gut bekannt sind, sie stellen das aber anders dar, einfach, weil sie es nicht besser wissen.
Beispiel: Michael Konrad
Beispiel: Kandidaturmodell 3köpfiger Affe von Miriam, Lena und Andreas. Beide haben sich nicht damit beschäftigt, mit keinem der drei gesprochen und schaffen es nicht einen Moment, sich zu überlegen, welche Motive die drei gehabt haben könnten/was für das Modell sprechen könnte.  Sie stellen das Modell nur sehr verkürzt auf eine Weise dar, die Missverständnisse geradezu herausfordert.


* Bewertungskriterien werden nicht konsequent durchgehalten

Beispiel:
Dass manche Kandidat*innen ihre Fragen noch nicht beantwortet haben, wird kritisiert, bei anderen wird es nicht einmal erwähnt. (Das ist auch Elke Wittich von der Jungle World bereits aufgefallen)

* Die Konzentration auf Unterstützerlisten ist kontraproduktiv. Hiermit eröffnen sie Kraft ihrer Stimme/Mandat öffentlich die Konzentration auf eben diese Listen. Das führt dazu, dass nun werbetechnisch darauf reagiert werden wird und wer jetzt schnell die meisten Unterstützer generiert, dem wird Eignung zugesprochen? Abstruse Verknüpfung.
Lustiger Effekt: Mareikes Unterstützerliste ist nach dem Podcast weit nach vorn geschnellt 


Kommentare:

  1. Ey, ey, ey ... muss ich mir den blöden Podcast doch echt noch anhören ...

    LG Emu

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  2. Weil dort eure Lieblingskandidaten mit Namen Mareike nicht himmelhochjauchzend emporgehoben wurde,versucht ihr erst auf Twitter und jetzt im Blog einen Shitstorm zu entfachen. und das mit viel Blabla ohne eigentliche Inhalte. Und das völlig subjektiv und so tuend, als ob es objektiv wäre.

    Die paar Eigeninteresse gesteuerten shitstormer. Auch das nicht jede*r der 10 in der Lage ist, begründet allein Kritik zu äußern, sagt viel über euch aus. Warum jammert ihr bei Mareike und Acid? Wo sind die Aussagen bzgl. Tomate? Nicht euer Liebling also nicht relevant? Sah er wohl anders und hat die Kritik aufgenommen und die Dinge geändert. Für den Scheiß den sie abgezogen hat, waren die Aussagen doch harmlos. Vielleicht sollte Mensch fordern,sie anzuzünden weil sie aus Sicht anderer Mist macht. Aber dann nicht jammern, ist schließlich ok. Und die Aussage,sie dann nicht wochenlang irgendwo Aktivistin spielen, ist doch nicht falsch.

    Die Formulierung "war aussichtsreich" ist wahrscheinlich auch total objektiv in irgend einer komischen Filterblase. Wo ist die Aufregung wenn ein einzelner ehem. LaVo meint einzelne Kandidaten öffentlich zu kritisieren und dabei Menschen genau wie Anträge behandelt...

    Dafür das ihr hier für eine Kandidatin Werbung macht, ist die Aussage ein PolGF einer Fraktion hätte ein Mandat in einer Partei inne auch nur: Gehe zurück auf Los, ziehe keine Euro ein und schäme dich. Und das auch als ehem. LaVo. Lacher!

    Die Aussage das niemand sonst was positives zu hören bekommen hätte ist auch wieder ein Filterproblem. Ein großes von Euch! Ebenso wie die Interpretation von Pausen.

    Woher kommt eigentlich die Behauptung das persönliche Meinungsäußerungen nicht subjektiv wären. Gerade wenn ihr gleichzeitig die subjektiven "Kategorien" anführt. Wie wäre es mal mit entscheiden? Bei den Beispielen und Zitaten wählt ihr ja auch aus. Und zwar völlig subjektiv und ohne Anhaltspunkte - außer "maximal negativ gegen 1 Person".

    Auch wenn es euch in eurer kleinen Filterblase nicht gefällt, aber eure hochgejubelte ist umstritten. Nicht zuletzt der Aufruf zu Mord, zum Menschen verbrennen(!) ist schlimmer als jeder Podcast.

    Dein Hass auf 1 Person hingegen ist gut lesbar. Keine Struktur in der Kritik. Kein Punkt den man dir nicht selber verbal um die Ohren hauen könnte. Dafür aber mehrfach die Selbe Kritik. Textverlängerungstaktik?

    Der Stellvertreterkampf nur weil nicht Liebling X hochgelobt wurde, ist mehr als Sichtbar. Trauriger Umgang mit größtenteils berechtigter Kritik. Souverän wäre anders. Ganz anders. So ist nur peinlich von euch. Wie soll das erst in der realen Politik werden? Wenn ihr bewertet werdet, wie ihr jetzige Politiker kommentiert und verbal auseinandernehmt. bei deinem Stil bleibts hoffentlich bei Kleiner 5. Viel Kleiner!

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    1. Liebes Gegenkritik,

      da schlage ich vor, Du atmest mal tief durch, beruhigst Dich ein bisschen und liest den gesamten Text dann noch einmal ganz aufmerksam, denn beim genauen Lesen lösen sich viele Deiner dahin geworfenen Anschuldigungen von allein in Luft auf.

      Selbst bin ich am Pad-Text mit nur zwei Sätzen beteiligt, und die betreffen nicht Deine Favoritin Laura Dornheim, sondern die im Podcast angewandten rhetorischen Mittel.

      Im Journalismus ist Gegendarstellung ein berechtigtes Mittel, um falsch dargestellten Zusammenhängen angemessen begegnen zu können. Und deshalb fungieren Ursula und ich in diesem Fall als Sprecherinnen, nicht mehr und nicht weniger.
      Wir hätten dies gern im Gespräch mit den beiden Initiatoren getan, weil wir die Schwierigkeiten gemeinsam auflösen wollten, und gern gemeinsam einen Weg für zukünftigen, geeigneteren Umgang mit diesem Thema gefunden hätten. Daraus wurde ja leider nichts, was wir sehr schade finden.

      Dass die Podcast-Aktion nun wie ein Bumerang zurückzukommen und ausgerechnet die zu stärken scheint, gegen die Du Dich so impulsiv wehrst, mag bedauerlich sein.

      Aber so ist das nunmal. Jedes ist verantwortlich für die eigenen Taten, selbst wenn diese nur dem Umstand geschuldet sein mögen, zu wenig über Wirkung und Folgen nachgedacht zu haben.




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